Montag, 4. Mai 2015

Der Mensch kann so unglaublich dumm sein. Wieso nur tun wir Dinge, wenn wir wissen, dass dabei nichts Gutes herauskommen wird? Wieso sättigt uns manchmal die Unzufriedenheit? Ich habe einiges wieder gut zu machen, aber ich weiß nicht, wie. Meine Worte sind ab und an ein zunehmendes Chaos von Neid, Liebe und Selbsthass. Ein Gedankensturm durchströmt meinen Kopf, und meine negative Einstellung trifft immer die Menschen, die mir am besten tun. Die Menschen, die immer nur das Gute in mir gesehen haben und auch Besserung für mich erhofft haben. Die Menschen, die mit mir gekämpft haben.
Und als Dankeschön bekommen sie eine deftige Ladung von Verzweiflung, die sich als Drohungen lesen lassen.
Ich muss endlich damit aufhören.

Kommentare:

Birdy hat gesagt…

Ja, in der Tat sind einige genauso wortlos vom Bildschirm verschwunden, wie du es für lange Zeit warst. Aber ich freue mich, dass du ab nun vielleicht wieder öfter's schreibst, denn ich lese deine Worte sehr gerne :)

Ich denke, wieso wir sind, wie wir sind, umfasst eine ganze Lebensaufgabe. Viele Dinge lassen sich nicht erklären, weil wir nicht nur aus rationalen Gründen handeln. Unser Unterbewusstsein sowie sämtliche Gefühle begleiten uns jeden Tag, bei jeder Entscheidung und bei jeder Tat. Selbst wenn wir Fehler machen und sie im Nachhinein sogar als solche erkennen, können sie uns wieder passieren.
Aber das ist nur menschlich. Du bist menschlich. Also geh nicht zu hart mit dir ins Gericht!

Liebste Grüße!

Lia hat gesagt…

Ich glaube, wir schmettern ab und zu unsere ganzen Gefühle gerade gegen Menschen die uns wichtig sind, weil wir uns dabei auf eine besondere Art und weise sicher fühlen. Das passiert alles unbewusst - ich glaube, wir fühlen uns Sicher darin, dass die Gefühle die wir dem anderem mitteilen bei ihm sicher sind. Wir vermuten, dass er sie nicht gegen uns verwendet und trotz dem bleibt. Macht das Sinn ? Ich weiß es nicht aber das war mein spontaner Gedanke dazu :)